Meisterin zu werden wäre nicht schlecht

„Ich wollte ursprünglich Klavierbauerin werden, hatte sogar schon einen Ausbildungsplatz in Nordrhein-Westfalen. Doch kurz vor Beginn der Lehrzeit kündigte in dem Betrieb der Ausbilder. Ich stand plötzlich ohne Ausbildungsplatz da“, erinnert sich die Schwedterin Miriam Frey an nicht einfachen Start in ihre Lehrzeit. „Mit Hilfe des Jobcenters fand ich dann glücklicherweise noch einen kooperativen Ausbildungsplatz beim Uckermärkischen Bildungsverbund und der Milmersdorfer Tischlerei Dräger. Ich fand, dass der Beruf einer Tischlerin dem einer Klavierbauerin am nächsten kommt. Ich liebte es schon als Kind, mit Holz zu arbeiten und wollte nach dem Fachabitur auf jeden Fall etwas mit den Händen machen. Mir taten Mitschüler immer leid, die im Praktikum versuchten, Nägel mit einem Gummihammer einschlagen kann. Ich habe für mich die richtige Entscheidung getroffen. Mit Holz zu arbeiten ist wunderbar. Ich fahre wahnsinnig gern mit meinen Kollegen auf Montage, baue Möbel, Türen und Treppen ein. Manchmal bleibt mir aber auch der Mund offen stehen. Etwa, wenn Kunden in die Tischlerei kommen und fragen, was wir denn mit dem ganzen Brennholz machen. Ich kann es einfach nicht fassen, dass es Menschen gibt, die sich nicht vorstellen können, dass wir aus diesem Holz ihre Möbel, Türen oder Treppen ‚zaubern‘. Manchmal denke ich, dass es vielleicht besser wäre, wenn jeder nach der Schule erst einmal eine praktische Ausbildung macht, bevor er an ein Studium denkt. Ich wusste gar nicht, dass es so eine Auszeichnung gibt: „Lehrling des Monats“. Aber ich freue mich sehr darüber, dass meine Ausbilder mich dafür vorgeschlagen haben. Es ist schön zu sehen, dass man gesehen wird. Wo ich hinwill? Zu einem guten Abschluss! Zu ausreichender Praxiserfahrung! Und ja, mal Meisterin zu werden, wäre nicht schlecht …“ notiert von Mirko Schwanitz

 

 

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