Jetzt muss ich mich noch mehr anstrengen

Kenny Türk, Ausbildung zum Dachdecker

„Aus meiner Klasse gingen nur zwei Schüler ins Handwerk“, sagt Kenny Türk. „Einer davon war ich. Für mich wäre auch nie etwas anderes infrage gekommen.“ Wenn Kenny Türk, Dachdeckerlehrling im 3. Lehrjahr, über seinen Beruf spricht, schwingt Stolz mit.

„Ich habe schon in den Schulferien bei Herrn Haase mitgearbeitet, dann mein Schülerpraktikum bei ihm gemacht und mich anschließend um eine Lehre beworben. Ich liebe es, auf hohe Dächer zu steigen, an der frischen Luft und körperlich zu arbeiten. Jeden Tag sehe ich, was wir geschafft haben. Das ist ein gutes Gefühl. Klar, die Ausbildung fordert einen schon. Zur überbetrieblichen Ausbildung muss ich nach Großräschen, zur Berufsschule nach Potsdam. Das heißt: Um dreiviertel fünf muss ich los, damit ich pünktlich bin. Aber so ist das, wenn man auf dem Lande wohnt. Jammern war noch nie mein Ding. Ich bin ein optimistischer Mensch, mache gern mal einen Witz. Ich glaube, meine Kolleginnen und Kollegen mögen das. Also nicht, dass ich der Teamclown bin, eher der Gute-Laune-Boy. Was ich vorhabe? Ich plane nicht weit voraus. Die Lehre gut beenden, Praxiserfahrung sammeln – das sind meine Ziele. Und: Ich werde im Betrieb bleiben. Hier sehe ich meine Zukunft. Dächer werden immer gedeckt werden müssen. Lehrling des Monats? Ich wusste gar nicht, dass es so eine Auszeichnung gibt. Dass mich der Chef dafür vorgeschlagen hat, ist eine echte Überraschung. Das Problem: Jetzt muss ich mich noch mehr anstrengen. Nein, nein, war’n Witz. Das mache ich auch so. Ist doch klar.“ notiert von Mirko Schwanitz

 

 

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